Potenziale guter Spiele

Waren Sie in letzter Zeit bei einem modern ausgestatten Frisiersalon? Die dicken Mappen mit Beispielfrisuren gibt es dort nicht mehr, ein Computer ist angesagt: Rasch ein Digitalfoto von Ihnen in ein entsprechendes Programm geladen und Sie können sich selbst mit jeder vorstellbaren Haarpracht bewundern. Das Hauptwerkzeug in Autowerkstätten ist längst nicht mehr der Schraubenschlüssel, ohne Computerdiagnose lässt sich heute kein Fahrzeug mehr flott bekommen. Die e-card beim Besuch der ärztlichen Praxis ist nur das kleinste Rädchen im Getriebe der computergestützten Gesundheitsvorsorge, Diagnose und Therapie. Um es kurz zu machen: Der Computer ist aus kaum einem Beruf mehr wegzudenken.
So unterschiedlich die Anwendungen dabei sein mögen, eine Anforderung ist bei allen zu erfüllen: sich mit der grundlegenden Bedienung eines Computers zu Recht zu finden. Computerspiele schulen diese Fähigkeit sehr effizient. Doch ist damit noch lange nicht Schluss. Bei eingehender Betrachtung und Analyse ist eine überraschende Vielfalt an Fähigkeiten zu erkennen, die vom einen oder anderen Computerspiel trainiert werden. Hier eine kleine Auswahl davon:
- Reaktion und Auge-Hand-Koordination: Blitzschnell das Hindernis erkennen und ausweichen - der „Klassiker“ schlechthin!
- Räumliche Vorstellungskraft: So genannte „3D Engines“ werden heute von nahezu allen Spielen verwendet.
- Logisches Denken: Rätsel in den verschiedensten Ausformungen bilden das Herz jeden Adventure Spiels.
- Strategisches Denken: Heute schon eine Stadt oder ein Weltreich aufgebaut? Ohne langfristige Planung wird die nächste Dürre oder der mächtige Nachbarstaat dem Spiel bald ein unrühmliches Ende bereiten.
- Kommunikation: Das Miteinander steht bei vielen Spielen heute bereits im Mittelpunkt.
- Konzentration: Bei der Sache bleiben, die Aufmerksamkeit fokusieren, durchhalten - beim Spielen wird das belohnt!

