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Anna's Quest

Empfehlungen
Cover: Silhouette eines Mädchens und Schriftzug mit dem Titel des Spiels

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 14 Jahren"
Genre: 
Adventure
Charakteristik: 
Point&Click-Adventure
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 7
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Angst
Gewalt
Verfügbare Plattformen: 
Linux (PC)
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
2 GHz Dual Core CPU, 2GB RAM, Nvidia GeForce 205, AMD Radeon HD 3400 256 MB VRAM, 1400MB Festplattenspeicher
Verlag: 
Daedalic Entertainment
Erscheinungsdatum:
16. Juni 2015
Kosten:
bis EUR 20,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

In „Anna’s Quest“ schlüpfen Spielende in die Rolle der kleinen Anna. Auf der Suche nach einem Heilmittel für ihren Großvater wird Anna von einer Hexe für ein wissenschaftliches Experiment entführt. Die Folgen: Anna entwickelt schwer zu kontrollierende telekinetische Fähigkeiten. Gemeinsam mit Ben, einem Jungen, der in einen Teddybären verzaubert wurde, flüchtet sie aus dem Gefängnis der Hexe. Auf ihrer Flucht durch eine schaurige bunte Märchenwelt bestreitet sie skurrile Abenteuer und trifft auf Geister, Trolle, Drachen und andere ihr mehr oder weniger wohlgesonnene Fabelwesen.

Spielende bedienen das Spiel in klassischer Point&Click-Manier mit der Maus. Zum Lösen der Rätsel werden Dialoge geführt, die Umgebung untersucht, Gegenstände eingesammelt und kombiniert. Auch einzelne Minigames sind zu meistern. Zu Hilfe kommen immer wieder auch Annas telekinetische Kräfte, mit denen sie Gegenstände aus der Ferne bewegen oder verformen kann.

Spielbewertung:

„Annas Quest“ motiviert die Spielenden mit einer Geschichte, die viele Anspielungen auf altbekannte Märchen beinhaltet und mit zahlreichen Charakteren lebendig erzählt wird. Die Spielwelt ist durchwegs bunt und mit einem gewissen Humor gestaltet. Dennoch ist die Geschichte mit ernsten Themen gespickt und beinhaltet Lebensweisheiten ohne dabei zu sehr schwarz-weiß zu malen.

Gelungen ist auch das Rätseldesign. Genretypisch werden dabei vor allem Problemlösefähigkeit, logisches Denken und Kombinieren sowie die Merkfähigkeit der Spielenden auf die Probe gestellt. Bis auf kleinere Ausnahmen sind die Rätsel durchwegs logisch und herausfordernd ohne dabei zu überfordern. Konkrete Hilfen, wenn man mal nicht mehr weiter kommt, gibt es leider keine, was v.a. für Genre-Neulinge eine Hürde sein könnte (Komplettlösungen sind im Internet verfügbar).

Etwas zu bemängeln ist, dass die teils sehr langwierigen Dialoge oft nicht wiederholt oder pausiert werden können. Vor allem da das Spiel nur mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertitel verfügbar ist, wäre dies wünschenswert. Wichtige Hinweise auf die Lösungen der Rätsel können aber in der Regel erneut von den Charakteren erfragt werden.

Pädagogisch ist das Spiel für die Alterszielgruppe unbedenklich. Annas Handlungen werden von viel Rücksicht, Hilfsbereitschaft und ausgeprägten Moralvorstellungen geleitet. So wählt diese etwa stets einen gewaltfreien Weg, um ihre Ziele zu verfolgen.

Empfohlen wird „Annas Quest“ für rätselfreudige Spielende ab 14 Jahren, die bereits die englische Sprache einigermaßen beherrschen.

Spielspezifische Anmerkungen

Die Sprachausgabe ist auf Englisch. Untertitel sind in mehreren Sprachen erhältlich, u.a. auch auf Deutsch.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Screenshot: Anna steht in einer Küche neben einer griesgrämigen Köchin.
Screenshot: Bären sind in hängenden Käfigen gefangen.
Screenshot: Anna schaut auf einen großen leuchtenden Diamanten.
Screenshot: Ein alter Mann mit Handschellen steht neben dem Hinrichter und einem Enthauptungsgerät.
Screenshot: Minigame mit einer Orgel
Screenshot: Inventar in Buchform
Screenshot: Anna hat verschiedene Auswahlmöglichkeiten beim Dialog mit dem Bären Ben