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The Beginner's Guide

Empfehlungen
Cover: Eine beleuchtete Bühne mit einem geschlossenen Vorhang mit dem "The Beginner's Guide"-Schriftzug

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 16 Jahren"
Genre: 
Adventure
Charakteristik: 
interaktive, zum Nachdenken anregende Geschichte
Altersfreigabe:
k.A.
Verfügbare Plattformen: 
Linux (PC)
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
Intel Pentium 4 3,0 GHz/AMD64X2; 2 GB RAM; ATI Radeon X800/NVIDIA GeForce 7600/Intel HD Graphics 2000; 4 GB freier Festplattenspeicherplatz
Verlag: 
Everything Unlimited
Erscheinungsdatum:
1. Oktober 2015
Kosten:
bis EUR 10,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

„The Beginner’s Guide“ ist kein Spiel im klassischen Sinne, in dem man ein vorgegebenes Ziel erreichen oder eine bestimmte Handlungsweise durchgängig anwenden muss. Vielmehr erkunden die Spielenden verschiedene Level-Prototypen, die von einer Person namens „Coda“ entworfen wurden, während ein Erzähler das Leveldesign kommentiert und interpretiert. Hierbei sind die Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt stark eingeschränkt und der Fokus liegt hauptsächlich auf den Erläuterungen des Erzählers. Dieser versucht, die Psyche und Intentionen von Coda zu analysieren und spricht dabei auch öfters direkt die Spielenden mit Fragen an, die zum Nachdenken anregen.

Spielbewertung:

Auf der einen Seite überzeugt „The Beginner’s Guide“ mit einer interessanten Handlung, die zur Reflexion anregt. Themen wie Leistungsdruck, Kreativität, Spielentwicklung als therapeutisches Mittel und Bewältigung von Ängsten und Depressionen werden über die Narration angesprochen. Hierbei handelt es sich oft um eher abstrakte Darstellungen im Spiel, die erst über die Interpretationen des Erzählers an Bedeutung gewinnen.

Auf der anderen Seite bietet „The Beginner’s Guide“ spielerisch praktisch keine Herausforderungen oder eine komplexere Spielmechanik. Ein Durchspielen ist in unter zwei Stunden möglich. Es hat aber durchaus seinen Reiz, anhand des Monologs sich seine eigenen Gedanken zu spinnen und über "die Aussage des Spiels" zu spekulieren. Am ehesten könnte man das Spielerlebnis mit einem Museumsbesuch mit Audioguide vergleichen, bei dem Kunstwerke beschrieben und die Intentionen des/der Künstler/-in interpretiert werden. Die Stimmung ist teilweise beklemmend bis depressiv. Aufgrund der angesprochenen Themen ist das Spiel eher an ein älteres Zielpublikum gerichtet, das sich gern auf philosophische Gedankenexperimente einlässt.

Spielspezifische Anmerkungen

Das Spiel wird auf Englisch gesprochen und bietet deutsche Untertitel.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Screenshot: Ein Haus aus Beton inmitten einer mit abstrakten Linien durchzogenen Welt
Screenshot: Ein aus Backstein gebautes Restaurant in einer kahlen Umgebung
Screenshot: In finsterer Nacht sind zwei Zimmer eines Hauses von innen her hell beleuchtet
Screenshot: Ein Mensch mit einem "Research"-Würfel statt eines Kopfes sitzt auf einem bühnenartigen Podest vor einem Sternenhimmel