Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Chaos auf Deponia

Empfehlungen
Das Coverbild zeigt eine Actionszene im Comicstil.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 14 Jahren"
Genre: 
Adventure
Charakteristik: 
künstlerisch gezeichnetes Abenteuerspiel mit viel schwarzem Humor
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 12
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Gewalt
Schimpfwörter
Sex/Nacktheit
Verfügbare Plattformen: 
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Verlag: 
EuroVideo Bildprogramm GmbH
Erscheinungsdatum:
12. Oktober 2012
Kosten:
bis EUR 30,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

"Chaos auf Deponia" ist wie sein Vorgänger ein mit schwarzem Humor gespicktes Point&Click- Adventure und führt die Geschichte rund um Rufus, Goal und den Planeten Deponia, den es zu retten gilt, nahtlos weiter. Gleich zu Beginn befreit Rufus erneut Goal aus den Fängen der Organon, die drauf und dran sind seinen Heimatplaneten "Deponia" - der einem anderen Planeten als Mülllager dient - zu zerstören. Dabei geschieht jedoch ein kleines Missgeschick, denn Goals Bewusstsein wird bei einem Sturz in drei Teile gespalten und fortan ist immer nur ein Teil aktiv. Die Aufgabe Rufus' ist es nun, jede der "drei Goals" für sich zu gewinnen, um so das Bewusstsein Goals wieder in einer Person zu vereinen. Um dies zu bewerkstelligen, müssen viele Aufgaben bewältigt werden, wie zum Beispiel ein romantisches Abendessen zu organisieren, womit die Schwierigkeiten im schwimmenden Schwarzmarkt schon beginnen. Im Laufe des Spiels stößt man dabei auf die unterschiedlichsten Rätsel, die durch viel logisches Denken, geschicktes Kombinieren der eingesammelten Gegenstände und etwas Ausdauer gelöst werden wollen. Mit vielen spannenden Videosequenzen, die meist durch eigens komponierte Lieder untermauert werden, wird man so kurzweilig durch die Handlung geführt, bis am Ende ein unerwartetes und gleichsam spannendes Finale wartet.

Spielbewertung:

"Chaos auf Deponia" ist ein gelungener zweiter Teil der Geschichte um Deponia und schafft es sogar, die Spielwelt durch handgezeichnete Grafiken und viel Detailreichtum noch lebendiger und ansprechender wirken zu lassen. Die animierten Spielfiguren fügen sich gut in die grafisch gut gestaltete Spielwelt ein und erhalten durch die Vielzahl an Dialogen ein großes Maß an Persönlichkeit und Humor. Die vielen witzigen Gags und kleinen Details, die oft im Gespräch oder in den animierten Hintergrundbildern eingebaut sind, tragen ihr übriges dazu bei und runden das Spiel auf angenehme Art und Weise ab. Auf jeden Fall zu erwähnen sind das gelungene Tutorial und die Video-Zwischensequenzen, die sich gut in das Gesamtbild einfügen, durch witzige, eigens dafür komponierte Lieder bestechen und die Handlung mit viel Charme erzählen. Die Steuerung  ist einfach und effektiv gehalten, auch das Inventar ist, wie schon aus dem Vorgänger bekannt, über das Mausrad zu steuern, was lästige Klicks erspart. Der Schwierigkeitsgrad ist durchschnittlich, da bei Feststecken in einer Sackgasse oft Hilfe von NPC's geboten wird bzw. auf anderem Wege Hinweise auftauchen. Wie im Vorgänger, verwenden die Spielfiguren und auch Rufus teilweise derbe bzw. respektlose Ausdrücke und öfter sind Gespräche von Sarkasmus oder schwarzem Humor gezeichnet, was jedoch im Rahmen des Humors des Spiels und einer adäquaten Alterszielgruppe pädagogisch nicht bedenklich ist. Weiters wird das Thema "Klassengesellschaft" angesprochen, da das Spiel im Endeffekt auf diesem Konflikt aufbaut. Das Spiel lädt ein, trotz der lieblich anmutenden Comic-Darstellung, auch über solche Themen zu reflektieren. Um die sehr sarkastisch-schwarzhumorige Grundhaltung im Spiel verstehen zu können, wird dieses von der Bewertungskommission erst für Personen ab 14 Jahren empfohlen.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel
Screenshots: 
Der Spielheld steht vor seiner Behausung.
Der Spielheld steht in einer Stadt.
Der Spielheld steht in einem Labor.