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Cities in Motion 2

Empfehlungen
Cover des Spieles mit Zug, Straßenbahn und Bus

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Simulationen
Charakteristik: 
Städebau- und Verkehrssimulation
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 3
Verfügbare Plattformen: 
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
Prozessor: 2 GHz Dual Core RAM: 2 GB RAM Festplattenspeicher 2 GB frei Grafikkarte: nVIDIA GeForce 8800, 512 MB RAM
Verlag: 
Koch Media GmbH
Erscheinungsdatum:
2. April 2013
Kosten:
bis EUR 30,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich bei „Cities in Motion 2“ alles um den innerstädtischen Verkehr und die Planung desselbigen. Die gestellten Aufgaben können die Spielerinnen und Spieler entweder alleine, oder online mit anderen, bzw. gegen andere, Spieler und Spielerinnen im Mehrspielermodus in Angriff nehmen (da das Spiel einen Steam- Account voraussetzt muss man sowieso zumindest hin und wieder mit dem Internet verbunden sein). Bevor man sich jedoch in den Mehrspielermodus wagt, wird man wohl einige Zeit brauchen um sich im umfangreichen Regelwerk des Spiels zurechtzufinden.

Zu diesem Zweck kann man sich im Kampagnenmodus durch 12 umfangreiche Missionen tüfteln, oder seiner Kreativität im Sandbox-Modus freien Lauf lassen. In beiden Modi wird das Spielgeschehen immer wieder durch Aufträge diverser Bewohner der Stadt – auch in Abwesenheit einer umfangreichen Hintergrundgeschichte – aufgelockert. So muss man etwa sicherstellen, dass ein paar Fabrikarbeiter zu ihrer Arbeitsstätte gelangen, oder, dass sich eine Nachwuchsband im neuen Probelokal treffen kann. Egal für welchen Spieleinstieg man sich entscheidet, das Grundprinzip bleibt immer gleich; man erkundet die Stadt, plant in groben Zügen ein Verkehrskonzept und beginnt dann mit der Verwirklichung. Hierbei kann man auf einen umfangreiches Reservoir aus Verkehrsmitteln – von der Metro bis zum Wassertaxi – zurückgreifen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Wer sich dann nach etlichen Spielstunden an den 5 mitgelieferten Städten sattgesehen hat, kann sich entweder neues Kartenmaterial aus dem Internet besorgen, oder sich selbst am Gestalten eigener Karten und Szenarios versuchen.

Spielbewertung:

Spiele einer Reihe müssen sich natürlich zu allererst an den eigenen Vorgängern messen lassen. Wie schneidet also „Cities in Motion 2“ im Vergleich zum 2 Jahre alten Vorgänger ab? Sieht man sich diverse Testergebnisse und Foreneinträge zum Spiel an, so wird man schnell bemerken, dass so Einiges bemängelt wird. Viele sinnvolle Elemente, wie etwa neutrale Eisenbahnen und Flugzeuge, sind verschwunden; die Städte sind generischer und amerikanischer geworden (statt Amsterdam oder Wien versorgt man nun etwa die „Nordstadt“ oder die „Südstadt“) und selbst die Bedienung hat sich verschlechtert. Dafür haben nur wenige Neuerungen, wie etwa die dynamischen Tag-Nacht Wechsel Einzug gehalten.

Ob diese Punkte Gründe sind von einem Kauf des Spiels abzusehen, oder sich den Vorgänger zuzulegen, muss jede Spielerin und jeder Spieler für sich selbst entscheiden, an dieser Stelle sei nur gesagt: das Spiel ist durchaus sein Geld wert. Trotz der eben angeführten Kritikpunkte und kleinerer Schwächen bei der Bedienung, beim Sound und der Optik der Städte kann „Cities in Motion 2“ in vielen Bereichen überzeugen. Allen voran bei der Spieltiefe. Hat man sich erst einmal durch die holprige Eingangsphase des Spiels gekämpft, so erwartet einen die komplexe Simulation einer modernen Großstadt. Auch wenn die Simulation hin und wieder kleine Schwächen zeigt, so bleibt die Illusion einer echten Welt doch fast immer gewahrt und man ertappt sich als Spielender, oder Spielende, immer wieder einmal dabei doch mehr Zeit mit dem Spiel verbracht zu haben als eigentlich geplant war. Die Komplexität kann neue Spieler leicht überfordern. Es ist nicht wichtig, sich in jede Statistik zu vertiefen, um am Spiel Spaß haben zu können.

Spielerinnen und Spieler ab 12 Jahren, denen die inneren Werte und der Realismus einer Verkehrssimulation wichtiger sind als leichte Zugänglichkeit und die Optik können sicher lange Zeit Freude mit dem Spiel haben und solchen kann es somit auch guten Gewissens empfohlen werden.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

viel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Stadtansicht von oben
Stadtansicht von oben mit eingeblendeten Beschriftungen
Detail der Stadt
Umfangreiche Statistiken und Grafiken
Monorailbahn auf einer Brücke
Stadtansicht bei Nacht