Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Cities: Skylines

Empfehlungen
Cover des Spiels mit einer Stadt, einem Flugzeug und Kränen.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Simulationen
Charakteristik: 
Städtebau-Simulation
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 3
Verfügbare Plattformen: 
Linux (PC)
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
Intel Core 2 Duo 3GHz oder AMD Athlon 64 X2 6400+ 3.2GHz, 4GB RAM, nVIDIA GeForce GTX 260 512 MB oder ATI Radeon HD 5670 512 MB, 4GB Festplattenspeicher
Verlag: 
Paradox Interactive
Erscheinungsdatum:
10. März 2015
Kosten:
bis EUR 30,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

„Cities: Skylines“ ist eine umfangreiche Städtebau-Simulation. Gestartet wird mit einer unbebauten Landschaft. Diese variiert je nach ausgewählter Karte – hinsichtlich Naturrohstoffe, Baugebiet und Verkehrsanbindungen zu anderen Städten. Aufgabe der Spielenden ist es nun, eine Stadt von Grund auf zu planen. Es gilt Bauzonen (Wohn-, Gewerbe- und Industriezonen) festzulegen, den Verkehr zu regeln, die grundlegende Infrastruktur für Wasser- und Stromversorgung planen oder die Stadt zu verschönern. Darüber hinaus kümmern sich die Spielenden um Faktoren wie Bildung, Gesundheitswesen, Kriminalität oder Müllentsorgung und müssen stets auf die Zufriedenheit ihrer Bürger achten. Auch das Einstellen von Steuern sowie Budgetverteilung, Aufnehmen von Darlehen oder das Festlegen von bestimmten Stadtrichtlinien ist möglich.

Durch Verkehrswege, Zonen und die Möglichkeit die Stadt in spezielle Stadtviertel einzuteilen, können sich die verschiedenen Gebiete der Stadt in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Beispielsweise könnte ein Gebiet ein Einkaufsparadies sein, ein anderes ein Naherholungsgebiet und ein weiteres landwirtschaftlich bewirtschaftet werden.

Im herkömmlichen Spielmodus ist die Auswahl an verfügbaren Gebäuden und sonstigen Einstellungensmöglichkeiten zunächst eingeschränkt. Mit dem Erreichen von Meilensteinen bzw. bestimmten Einwohnerzahlen werden nach und nach weitere Optionen freigeschaltet. Jede Einrichtung kostet Geld, so dass Finanzmanagement ein wesentlicher Teil des Spiels ist. Will man ohne finanzielle Beschränkungen spielen oder gar den Schwierigkeitsgrad noch hinauf schrauben, so kann man über den freien Modus individuelle Einstellungen treffen.

Maximal 1 Million Leute können eine Stadt bevölkern. Jede einzelne Person wird simuliert. Mit Klick auf den Charakter kann dessen Namen, Zufriedenheit, Wohnort, Bildungsstand, Arbeitsstätte und der aktuelle Aufenthaltsort bzw. Weg abgefragt werden.

Weitere Spielmodi, Gebäude oder anderweitige Erweiterungen für „Cities: Skylines“ stehen über den Steam-Workshop kostenlos zur Verfügung, der direkt über das Spielmenü aufrufbar ist. Zudem können die Spielenden selbst direkt im Spiel Karten, Gebäude, Dekoration, Straßenkreuzungen usw. kreieren, sofort im Spiel nutzen oder anderen Spielenden über den Steam-Workshop zur Verfügung stellen.

Spielbewertung:

Die Aufgaben in „Cities: Skylines“ fordern und fördern vorausschauendes und strategisches Denken und Planen sowie Problemlösekompetenz. Die Spielenden bekommen einen guten Einblick in die Bereiche Stadtmanagement und -planung und lernen, was es alles braucht, um eine florierende Stadt mit zufriedenen Bürgern aufzubauen. Trotz der hohen Komplexität des Spiels, ist der Einstieg relativ einfach gehalten. Schritt für Schritt werden einen die Aufgaben erklärt.

Im Laufe des Spiels werden Spielende immer wieder mit weitreichenden Entscheidungen konfrontiert, wie Nutzung von Energieressourcen, Umweltschutz, das Aufstellen von Stadtrichtlinien oder das Einheben von Steuern. Dabei eignen sie sich auch Allgemeinwissen in Bezug auf die echte Welt an. Im Spiel macht es Sinn und wird belohnt, wenn man Maßnahmen für den Umweltschutz setzt bzw. werden die Folgen von Umweltverschmutzung sichtbar gemacht, weshalb das Spiel auch hier positiv hervorzuheben ist.

„Cities: Skylines“ zeichnet sich durch einen großen Umfang und Liebe zum Detail aus. Letztere betrifft sowohl die grafische Umsetzung, als auch die Zusammenhänge in der Simulation. So hat etwa der Bildungsgrad der BewohnerInnen Auswirkung auf ihren Arbeitsplatz oder das Umweltbewusstsein. Trotz der vielen Details laufen selbst riesige Städte noch flüssig in der Animation.

Im Vergleich zur ebenfalls schon gelungenen Städtebausimulation "Sim City" hebt sich "Cities: Skylines" nochmals in einigen Bereichen positiv ab. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.

Durch die Möglichkeit, mittels Editor eigene Objekte für das Spiels zu designen, können sich die Spielenden über die Stadtplanung hinaus kreativ ausleben.

Empfohlen wird „Cities: Skylines“ für Spielende ab 12 Jahren, die sich gerne spielerisch in Stadt- und Verkehrsplanung vertiefen möchten. Das Spiel eignet sich auch hervorragend im pädagogischen Kontext für Workshops oder im Unterricht, da Handlungen der Spielenden und ihre Auswirkungen realitätsnah spürbar werden.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

viel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
leere Landschaft
leere Landschaft
Straßenbau auf leerer Landschaft
Kleinstadt
Kleinstadt
Kleinstadt
Screenshot mit Blick auf die detailreiche Stadt.
Am Bild ist eine Ansicht der Stadt mit Hochhäusern im Hintergrund.
Der Screenshot zeigt die Ansicht eines Wohnviertels mit kleinen Häusern und vielen Details.
Der Screenshot zeigt eine Stadt aus der Vogelperspektive.
Ein Auto fährt über eine Brücke.
Eine U-Bahn fährt gerade über eine Überführung.