Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Gabriel Knight: Sins of the Fathers (20th Anniversary Edition)

Info & Pro/Contra
eine comichafte Darstellung eines durch Kerzen schlecht beleuchteten Vodoo-Labors mit Totenschädeln und Einmachgläsern
Genre: 
Adventure
Charakteristik: 
Point&Click Detektiv-Adventure
Altersfreigabe:
k.A.
Verfügbare Plattformen: 
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Verlag: 
Pinkerton Road Studio
Erscheinungsdatum:
15. Oktober 2014
Kosten:
bis EUR 20,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Wie schon in der 1993 erschienenen gleichnamigen Vorlage geht es im Point & Click Adventure "Gabriel Knight: Sins of the Fathers (20th Anniversary Edition)" um die Lösung einer mysteriösen Mordserie. Spielende schlüpfen in die Rolle von Gabriel Knight, einem Autor und Buchladenbesitzer, dessen Karriere von mäßigem Erfolg gekrönt ist. Er will einen Roman über eine aktuelle Serie von rituellen Morden schreiben, die eventuell mit Voodoo in Verbindung gebracht werden können. Über seinen langjährigen Freund Detective Mosley erhält Gabriel Zugang zu den Polizeiermittlungen und unternimmt auf eigene Faust Untersuchungen. Schnell verstrickt er sich in die Machenschaften eines geheimen Voodoo-Kults und wird selbst zu deren Zielscheibe.

"Gabriel Knight: Sins of the Fathers (20th Anniversary Edition)" ist ein Remake, bei dem der spielerische Inhalt des Originals nur unwesentlich abgeändert wurde. Das Spiel ist in zehn Tage unterteilt, wobei jeder Tag diverse Rätsel beinhaltet, deren Lösung die lineare Hauptgeschichte vorantreiben. Zumeist gilt es gewisse Gegenstände zu finden oder diese richtig zu kombinieren. Über Dialoge mit den anderen Charakteren erfahren Spielende wichtige Informationen zu den Rätseln, aber auch umfassende Hintergrundinformationen zur Spielwelt und Voodoo. Eine Hilfestellung im Spielmenü soll ein Steckenbleiben bei den Rätseln verhindern. Die grafische Darstellung wurde mit neuen, hochauflösenden Hintergrundtexturen sowie 3D-Modellen und Animationen der Charaktere erneuert und alle (englischen) Dialoge abermals vertont.

Spielspezifische Anmerkungen:

Das Spiel besitzt ausschließlich eine englische Sprachausgabe, Untertitel und Spieltexte sind jedoch in deutscher Sprache verfügbar. Das Remake hat (noch) keine eigene Altersfreigabe, das Spiel aus dem Jahr 1993 war von der USK ab dem Alter von 12 Jahren freigegeben.

Getestete Plattform:

Pro/Contra:

Pro Contra
Spielspaß Spannende und schlüssige Story; Umsetzung so nahe wie möglich am Original (1993); gute Dialoge mit viel Humor; Hilfesystem hilft mit drei Hinweisen bei kniffligen Rätseln Steuerung und Menüs nicht mehr zeitgemäß; linearer Handlungsverlauf
Pädagogik Viele korrekte Hintergrundinformationen zu Vodoo und New Orleans; Lösungskreativität Darstellungen von Gewalt (bspw. Tierquälerei, rituelle Morde) sind oft furchteinflößend und können Ängste auslösen; Vodoo-Rituale und okkulte Praktiken werden unreflektiert dargestellt
Technik Grafische Darstellung sehr stimmig und ansprechend im Stil des Originalspieles gehalten 3D-Charaktere und Animationen wirken etwas plump und passen sich nicht immer gut in die Spielwelt ein

Spielbar für:

  • Junge Erwachsene (16+ Jahre)

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Blonde Hauptfigur Gabriel Knight in einer Kirche vor einer in einer Kirchenbank sitzenden Person
Gabriel Knight verhört mit einem Polizisten und einem Kommissar in einem alt aussehenden Büro eine dunkel gekleidete Person
Hauptfigur in einem bunt eingerichteten Wohnzimmer mit rosa Sesseln gemeinsam mit einer Frau in rot und einem Butler stehend
Dialogmenü; links ist ein Portrait von Gabriel Knight, mittig die verschiedenen Dialogoptionen und rechts ein Portrait vom angesprochenen Charakter, in diesem Fall Grace