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Geheimakte 3

Empfehlungen
Das Coverbild zeigt die Titelhelden und eine Actionszene.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 14 Jahren"
Genre: 
Adventure
Charakteristik: 
klassisches Point&Click Adventure
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 12
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Gewalt
Verfügbare Plattformen: 
Windows (PC)
Verlag: 
Koch Media GmbH
Erscheinungsdatum:
31. August 2012
Kosten:
bis EUR 20,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

"Geheimakte 3" ist ein klassisches Point & Click- Adventure und die Fortsetzung der erfolgreichen Geheimakte-Serie. Wieder steuern die Spielenden die Hauptheldin Nina und ihrem Freund Max, um erneut die Welt vor einer düsteren Bedrohung zu retten. Diese Bedrohung resultiert aus einer Verschwörung rund um die Zahl Pi, in die selbst Archimedes und Leonardo da Vinci verstrickt waren. Die Story vermischt Fiktion mit wahren geschichtlichen Begebenheiten und führt an verschiedene Orte in Europa und den USA sowie in Träumen auch in vergangene und zukünftige Epochen. Adventure-typisch müssen Orte nach interessanten Objekten abgesucht sowie Gegenstände gekonnt kombinieren und angewendet werden, um Rätsel zu lösen. In Minigames ist logisches Denken und Kombinationsgabe gefragt. Die Steuerung erfolgt im gesamten Spiel alleine mit der Maus. Auf Wunsch lassen sich jederzeit Hotspots sowie eine aktuelle Aufgabenbeschreibung anzeigen, die das Geschehen zusammenfasst und einen kleinen Tipp für die weitere Vorgehensweise beinhaltet.

Spielbewertung:

"Geheimakte 3" macht Spaß und unterhält Spielende für lange Zeit. Das liegt zum einen an der spannend inszenierten, wenn auch teilweise unglaubwürdigen Story, zum anderen auch an der gelungenen Umsetzung mit ihren detailreichen Hintergrundgrafiken exotischer Orte und den gut eingebundenen Rätseln. Diese sind meist einfach aufgebaut und mit gesundem Menschenverstand lösbar. Lediglich einige wenige Rätsel sind unlogisch und scheinen etwas konstruiert zu sein. Das umfangreiche und gut gemachte Handbuch führt die Spielenden allerdings Schritt für Schritt durch den Anfang der Story und hilft somit über die ersten Spielstunden hinweg.  Um Frustmomente im Spiel zu vermeiden, ist es jederzeit möglich sich Interaktionspunkte, d.h. Hotspots anzeigen zu lassen. Zudem sind zu absolvierende Minigames jeweils in einer schweren oder leichten Variante spielbar. Sehr Einsteiger-freundlich ist die Möglichkeit, sich die jeweilige Aufgabenstellung anzeigen zu lassen. Gewalt kommt sehr selten in Form von Videos vor, das heißt sie wird nie von der Spielfigur ausgeübt und dient lediglich der Erhaltung des Spannungsbogens. Neben der weiblichen Hauptheldin kann man, leider kürzer als beim Vorgängerspiel, auch den männlichen Protagonisten spielen, was eine Identifikation sowohl von Mädchen als auch Jungen ermöglicht. Die Story verbindet gekonnt Fiktion mit wahren geschichtlichen Begebenheiten und bietet so für Spielende einen möglichen Anreiz, sich über das Spiel hinausgehend für Geschichte zu interessieren. Zudem schult das Spiel logisch-schlussfolgerndes Denken. Die Grafik ist sehr schön, die Hintergrundmusik passt gut zu den jeweiligen Szenarien. Die gelungene Sprachausgabe erleichtert den Spielfluss. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades sowie der Story und Thematik wird "Geheimakte 3" von der Bewertungskommission für Spielende ab 14 Jahren empfohlen.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel
Screenshots: 
Eine verfallende Kirche.
Die Titelhelden stehen in einer nächtlichen Landschaft.
Container auf einem Flugplatz.