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The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

Empfehlungen
Cover - Link zusammen mit einigen Bewohnern der Spielwelt auf einer Weltkugel

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Rollenspiele
Charakteristik: 
Action-Adventure
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 7
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Angst
Gewalt
Verfügbare Plattformen: 
Wii U
Verlag: 
Nintendo
Erscheinungsdatum:
4. Oktober 2013
Kosten:
bis EUR 50,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Ja
Onlinemultiplayerfunktion Beschreibung: 
Es gibt die deaktivierbare Möglichkeit, anderen Spieler/-innen des Spieles über das Internet per Flaschenpost Nachrichten zu senden und auch selber welche zu empfangen.
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Wie der Zusatz „HD“ hinter dem Titel verrät, handelt es sich bei „The Legend of Zelda: The Wind Waker HD“ um die Neuauflage eines bereits im Jahre 2003 für den Gamecube veröffentlichten Spiels. Im Vergleich mit dem Original fallen zwar zahlreiche Detailänderungen auf, die Handlung und der Großteil der Aufgaben für die Spielenden bleiben aber gleich.

Man startet auf Präludien, der beschaulichen Heimatinsel des Hauptprotagonisten, irgendwo mitten in einem großen Ozean. Die Geschichte von Link, dem „Helden der Zeit“ und Hauptdarsteller der Serie, ist für die Einheimischen nicht mehr viel mehr als eine Legende, auch wenn noch immer junge Burschen an einem bestimmten Geburtstag in grüne Gewänder gesteckt werden, um an die Sage zu erinnern. Als einer ebendieser Jünglinge taucht man als Spielerin oder Spieler, in die Welt ein. Kaum hat man das grüne Gewand an, überschlagen sich die Ereignisse auch schon. Ein Piratenschiff, verfolgt von riesigen Vogelwesen, legt an der Küste der Insel an. Tetra, die Kapitänin dieses Schiffes, muss aus den Fängen eines der Wesen gerettet werden und zu guter Letzt wird auch noch die eigene Schwester von den Angreifern entführt. Kurzentschlossen geht der Jüngling mit an Bord des Piratenschiffes und macht sich zur schnellen Rettung seiner Schwester auf. Schon bald wird klar, dass dieses Unterfangen nicht ganz so einfach wird, man selbst vielleicht doch nicht nur einer von vielen Burschen aus dem Dorf ist und auch die Kapitänin wohl doch nicht nur eine einfache Seefahrerin ist.

Damit die Befreiung gelingen kann, müssen die Spielenden zuerst einige Artefakte, die im Kampf gegen den Drahtzieher der Entführung helfen können, aus allen Himmelsrichtungen zusammentragen. Dabei hilft der "Rote Leuenkönig", ein sprechendes Boot mit dessen Hilfe sich die Spieler und Spielerinnen völlig frei über den Ozean bewegen können, sowie oftmals auch die unterschiedlichen Bewohner der im Meer verteilten Inseln. Viele dieser Bewohner haben jedoch ihre eigenen Probleme und sind erst bereit dem Helden zu helfen, wenn dieser sich zuerst um ihre Angelegenheiten gekümmert hat. Um die Aufträge zu erledigen erkunden, errätseln und erkämpfen sich die Spielenden die abwechslungsreich gestalteten Inseln und drängen dabei die Schergen des Bösewichts Ganondorf zurück.

Spielbewertung:

Ein Remake eines Klassikers muss sich auf gleich zwei Arten beweisen. Erstens muss es als Spiel an sich bestehen und zweitens sollte es die Unzulänglichkeiten des Originals ausmerzen, ohne dabei den Charakter des Spiels zu verändern. Gleich vorweg: in beiden Punkten kann „The Legend of Zelda: The Wind Waker HD“ überzeugen.

Zu den großen Stärken des Spiels gehören die stimmungsvolle Spielwelt, die motivierende Hintergrundgeschichte und der große, sich stetig erweiternde, Handlungsspielraum der Spielenden. Besonders die Spielwelt kann, nachdem man sich an die technisch eher anspruchslose Grafik und die, besonders auf der Startinsel, sehr kindlich wirkende Darstellung gewöhnt hat, überzeugen. Es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken und die vielen optionalen Aufgaben und Minispiele motivieren langfristig. Während sich die Kämpfe noch relativ anspruchslos spielen, können die teilweise kniffligen Rätsel wohl so manchen Einsteiger oder so manche Einsteigerin, durchaus fordern und die ohnehin schon recht lange Gesamtspieldauer noch zusätzlich erhöhen – was ja nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Auf Seite der Schwächen ist vor allem die fehlende Sprachausgabe als größter Kritikpunkt herauszuheben. Zusammen mit den schwachen Animationen und der unglaubwürdigen Mimik der Figuren kostet diese vor allem in Zwischensequenzen einiges an Atmosphäre. Viel mehr gibt es aber auch schon nicht zu beanstanden.

Bleibt noch der Vergleich mit dem Original. Die augenscheinlichste Verbesserung ist die höhere Auflösung der Grafiken, aber auch abseits davon gibt es einige positive Entwicklungen. So wurden zum Beispiel viele der Quests deutlich gestrafft und unnötige Laufwege reduziert. Was dem Spiel auch sehr zugute kommt, sind die zusätzlichen Darstellungsmöglichkeiten der Wii U Konsole. So werden etwa die Karte und das Inventar der Spielenden auf dem Gamepad dargestellt, nerviges hin- und herschalten entfällt somit.

Dem Spielenden werden logisches Denken, Merkfähigkeit, Orientierungsvermögen und Kombinationsfähigkeit abverlangt, da es bei „The Legend of Zelda: The Wind Waker HD“ auch aus pädagogischer Sicht, trotz der vielen aber unproblematisch dargestellten Kämpfe, keine Einwände gegen eine Empfehlung gibt, kann dieses Spiel uneingeschränkt für Spieler/-innen ab 12 Jahren empfohlen werden.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

mittel

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Der Hauptdarsteller Link vor einer Hafenstadt mit Windmühle
Link im Kampf gegen einen Bossgegner - ein mehrbeiniges Feuermonster