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Pitiri 1977

Empfehlungen
Cover: Hinter einem Wald nähert sich ein Außerirdischer, davor stehen zwei Brüder.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Jump & Run
Altersfreigabe:
k.A.
Verfügbare Plattformen: 
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
1.5GHz Prozessor, DirectX9 fähige Grafikkarte, 512MB Arbeitsspeicher, 200MB Festplattenspeicher
Verlag: 
ILIKESCIFI Games
Erscheinungsdatum:
7. November 2014
Kosten:
bis EUR 5,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Bei „Pitiri 1977“ des österreichischen Indie-Entwicklers ILIKESCIFI handelt es sich um ein Jump&Run mit dem Fokus auf eine Hintergrundgeschichte und ein ungewöhnliches Spielszenario. Man beginnt das Spiel als kleiner Bub im elterlichen Wohnhaus und muss mitansehen, wie der eigene Bruder auf mysteriöse Art und Weise von Aliens entführt wird. Natürlich macht man sich sofort auf, um ihn zu retten und stürzt sich dabei in ein surreales Abenteuer, das einen weiter aus der gewohnten Welt entfernt, als man zu Beginn vielleicht erwarten mag.

In Sachen Spielmechanik setzt Pitiri auf vielfach Bewährtes. Man läuft durch unterschiedliche Levels, muss dabei einfache Rätsel lösen und hin und wieder den ein oder anderen Gegner besiegen. Die Spielfigur erhält im Laufe des Spieles einige neue Fähigkeiten, die dabei helfen, durch die Level zu gelangen.

Spielbewertung:

Es fällt nicht ganz leicht „Pitiri 1977“ mit anderen bekannten Vertretern des Jump&Run-Genres zu vergleichen. Wo man in anderen Spielen durch geschicktes Aneinanderreihen von Bewegungsabläufen flott durch die Levels schießt, marschiert man hier gemütlich vor sich hin und verspürt keinerlei Zeitdruck. Wo man anderorts ständig auf zu belämpfende Gegner trifft, ist man hier hauptsächlich alleine unterwegs. Kurzum, man merkt dem Spiel an, dass es Wert auf die Story und das Erkunden der Umgebung legt.

Technisch wirkt Pitiri etwas angestaubt. Sowohl die Animationen, als auch die niedrige Auflösung entsprechen nicht unbedingt dem, was man aus vielen anderen Werken kennt. Positiv fallen die handgezeichneten Levels, die stimmige Atmosphäre, die stets passende Soundkulisse (wenngleich es auch kaum Sprachausgabe gibt) und die interessante Umgebung auf. Auch Genreneulinge finden sich dank der geringen Komplexität der Handlungsmuster und des geringen Zeitdrucks schnell zurecht und werden nicht überfordert. Obwohl immer wieder neue Fähigkeiten und Aufgaben dazukommen, bleibt der Schwierigkeitsgrad generell recht niedrig und so werden geübte Spielerinnen und Spieler schon nach weniger als zwei Stunden den Abspann zu Gesicht bekommen. Da die Hintergrundgeschichte hauptsächlich in englischsprachigen Textblasen erzählt wird, sollten aber sowohl Einsteiger/innen, als auch Veteran/innen, zumindest einfaches Englisch verstehen können. Die etwas umständliche Steuerung ist nicht besonders gut gelöst, bspw. ist es nicht möglich, einen externen Controller zu verwenden. Da die Spielmechanik aber nicht sonderlich komplex ist, sollte das keine allzu großen Schwierigkeiten hervorrufen. Speicherpunkte sind relativ selten aufzufinden, da man allerdings sehr selten stirbt, stellt auch das kein großes Problem dar. 

Aus pädagogischer Sicht ist das Spiel unbedenklich, es hält aber auch keine besonders erwähnenswerten Förderungspotentiale bereit. Die geringe Spieldauer wird durch den niedrigen Kaufpreis relativiert und geht somit in Ordnung. "Pitiri 1977" wird allen Fans gut erzählter und nostalgischer Jump&Run Games ab 12 Jahren empfohlen, die noch dazu einen österreichischen Indie-Entwickler unterstützen wollen.

Spielspezifische Anmerkungen

Das Spiel beinhaltet ausschließlich englischen Text.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

mittel

Ausdauer:

mittel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Zwei Brüder marschieren über eine malerische Wiese auf einen Teich zu.
Der Hauptcharakter in einer düsteren Höhle neben einem Speicherpunkt - einer Kamera.
Der Hauptcharakter in einer Hütte die eine geheime Höhle verdeckt.