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Project CARS

Empfehlungen
Cover: Umriss eines Rennfahrers

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 14 Jahren"
Genre: 
Rennspiele
Charakteristik: 
realistischer Autorennsimulator
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 3
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Online
Verfügbare Plattformen: 
PS3
PS4
Wii U
Windows (PC)
Xbox One
Xbox360
Verlag: 
Bandai Namco Games
Erscheinungsdatum:
7. Mai 2015
Kosten:
bis EUR 70,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Ja
Onlinemultiplayerfunktion Beschreibung: 
Onlinerennen für bis zu 32 Spielende
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Ja
In-Game-Werbung Beschreibung:
Spiel- und rennsporttypisch wird auf Bannern entlang der Strecke für verschiedene Marken geworben. Dies fällt nicht störend auf.

Spielbeschreibung:

"Project Cars" von Namco Bandai bietet Spielenden über 100 teils real nachgebaute und fiktive Strecken an 31 verschiedenen Orten, welche mit 70 Autos verschiedener Klassen befahren werden können. Das Ziel des Spiels ist es dabei, als beste/-r Fahrer/-in auf der Siegertreppe zu landen.

Hierbei bietet das Rennspiel eine große Pallette an Auswahlmöglichkeiten, die vom Sportauto bis hin zum Formel-1-Wagen reicht. Außer den zahlreichen Einzelrennen sind auch Onlinerennen für bis zu 32 Spielende möglich, jedoch gibt es keinen lokalen Multiplayer, auf Splitscreen-Rennen wurde also verzichtet.

"Project Cars" verzichtet ebenfalls auf das genretypische Freischalten von Autos, sondern setzt mit seinen zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten der Rennautos seinen Fokus auf einen sehr hohen Grad an Realismus. So können nicht nur die Hauptrennen sondern auch die Trainingsfahrten und Qualifikationen vor dem Rennen bestritten werden und selbst der Boxenstopp kann von den Spielenden geplant werden.

Spielbewertung:

Die Rennsimulation überzeugt mit einem hohen Detailgrad und vielen Konfigurationsmöglichkeiten, die das Spiel zu einem nahezu komplett modifizierbaren Rennerlebnis machen. Auch technisch weiß "Project Cars" zu überzeugen, denn sowohl die Optik der Rennautos, als auch das Wetterverhalten sowie der dynamische Tag-/Nachtwechsel auf den Strecken ist äußerst gelungen. Die gewaltige Orchestermusik bringt Dramatik ins Spiel. Die gesamte Soundkulisse, der Boxenfunk sowie die Berichterstattung neben den Fahrten runden das realistische Rennerlebnis ab. Auf Zwischensequenzen, z.B. für eine Siegerehrung, wurde verzichtet, was ein wenig auf die Atmosphäre drückt.

Die realistische, fast menschliche KI (Intelligenz der Computergegner) sorgt für ein stets forderndes Spielerlebnis und eine hohe Spielmotivation. Der allgemeine Schwierigkeitsgrad kann dabei durch das Hinzu- oder Wegschalten diverser Fahrhilfen, wie der automatischen Gangschaltung, bis ins Detail angepasst werden.

Durch die fehlende Unterstützung auf der Rennstrecke, beispielsweise durch eine Rückspulfunktion, kann vor allem bei Anfängern Frust aufkommen, da bei längeren Rennen viel Ausdauer gefragt ist und kleinere Fahrfehler einen Neustart des Bewerbs bedeuten können. Jedoch kann auch die Dauer der Rennen selbst festgelegt werden.

Im Großen und Ganzen ist "Project Cars" aber dank seines Detailreichtums, des guten Mittendrin-Gefühls und der spannenden Rennen definitiv ein heißer Tipp für Fans von Rennsimulationen.

Getestete Plattform:

PS4

Spiel erfordert:

Reaktion:

viel

Denken:

mittel

Ausdauer:

viel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Screenshot: BMW fährt eine Straße entlang
Screenshot: Cockpit eines Rennautos
Screenshot: Ein Porsche auf Aufholungsjagd
Screenshot: Ein Massenkollision
Screenshot: Rennszene auf nasser Fahrbahn.
Screenshot: Rennszene mit starker Bewölkung
Screenshot: Rennszene Lenkradperspektive, nasse Scheiben.
Screenshot: Rennszene, Überholmanöver