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The Second Guest

Empfehlungen
Das Coverbild zeigt ein dunkles Schloss vor dem Vollmond.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Action
Charakteristik: 
Point and Clickadventure
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 7
Inhaltsbeurteilung (PEGI): 
Angst
Verfügbare Plattformen: 
Windows (PC)
Verlag: 
NBG EDV Handels & Verlags GmbH
Erscheinungsdatum:
8. März 2012
Kosten:
bis EUR 10,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Ein mysteriöser Brief an den Studenten Jack Ice markiert den Anfang des, im England des Jahres 1923 angesiedelten, Point & Click Adventures "The Second Guest". In diesem erfährt der junge Mann, dass er unverhofft zu einer Erbschaft kommen, und sich zum Zwecke der Testamentseröffnung auf das Anwesen des verstorbenen Lord Averton begeben soll. Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse und schnell wird klar, ganz so einfach wird das mit dem Erben wohl doch nicht werden.

Nun liegt es am Spieler/der Spielerin, herauszufinden was auf der Insel geschehen ist, warum man zum alleinigen Erben des Vermögens bestimmt wurde und wie man wieder heil aus der ganzen Geschichte herauskommt. Dazu muss man sich erst einmal durch Gespräche mit verschiedensten Personen einen Überblick über die Situation verschaffen. Hat man die ersten Anhaltspunkte erhalten, so kann man damit beginnen sich durch die einzelnen Episoden des Spiels zu rätseln. Das geschieht auf recht klassische Art und Weise. Man kombiniert verschiedene Gegenstände, löst einfache Rätsel und sucht die Umgebung nach brauchbaren Sachen ab. Allerdings nicht allzu lange, denn kaum hat man sich in die düstere Inselwelt eingelebt, so hat der Spuk auch schon wieder ein Ende. Dieses kommt nicht nur sehr plötzlich, sondern ist auch sehr unbefriedigend und die Spielenden können sich lediglich mit der Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung trösten.

Spielbewertung:

Den Entwicklern von The Second Guest gelingt es eine stimmungsvolle und glaubwürdige Welt zu erschaffen. Hauptverantwortlich dafür sind die düstere Grafik und die sehr gute Akustik. Zusätzlich sind es aber sicherlich auch die bekannt anmutende, an klassische Krimigeschichten erinnernde, Handlung sowie die stereotypen Charaktere, die die Atmosphäre des Spiels ausmachen.

Hat man sich erst einmal mit der Welt und den Bewohnern vertraut gemacht, so fällt einem auch schnell eines der größten Defizite des Adventures auf – es ist zu bald vorbei. Nicht nur das, denn das Ende kann man eigentlich nicht wirklich als solches bezeichnen. Die Handlung wird einfach unterbrochen und man erhält den Verweis auf die nächsten Episoden. Auch wenn das Spiel als Episodenspiel angelegt wurde, so ist dieser Umstand, ohne besonderen Hinweis auf der Verpackung, für die meisten Spielerinnen und Spieler wohl nur schwer zu akzeptieren.

Weitere Probleme des Spiels sind die umständliche Bedienung, die hölzernen Animationen und Videosequenzen, sowie der niedrige und nicht anpassbare Schwierigkeitsgrad.

Alles in allem kann man das Spiel zwar nicht ohne Bedenken für alle Rätselbegeisterten empfehlen, es ist aber durchaus möglich, dass so manche Anfänger und Anfängerinnen – die wissen worauf sie sich einlassen – einige Stunden Spaß an dem Titel haben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Krimi zum Schluss dieses Spieles noch nicht zu Ende ist und dazu weitere Episoden in einer Fortsetzung folgen können. Das Spiel kann aber trotzdem für Spielende ab 12 Jahren empfohlen.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

mittel

Ausdauer:

wenig
Screenshots: 
Zwei Personen stehen vor einem dunklen Gebäude. Nur ein Fenster ist beleuchtet.
Zwei Personen stehen am Eingang eines Friedhofes.
Zwei Personen vor einer dunklen, unheimlichen Landschaft.