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Turmoil

Empfehlungen
Logo des Spiels:  Die Lettern "Turmoil" sind in einer typischen Westerndruckschrift geschrieben. Im Hintergrund ist eine abstrakt gezeichnete Berglandschaft mit vereinzelt stehenden Ölbohrtürmen.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 12 Jahren"
Genre: 
Simulationen
Charakteristik: 
Wirtschaftssimulation - Erdölgewinnung
Altersfreigabe:
ab 12
Verfügbare Plattformen: 
Linux (PC)
Mac OSX (Apple)
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
2.5 GHz Prozessor o. Ä., 2 GB RAM Arbeitsspeicher
Verlag: 
Gamious
Erscheinungsdatum:
2. Juni 2016
Kosten:
bis EUR 10,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

"Turmoil" für PC-Steam, iOS und Linux ist eine Retro-Wirtschaftssimulation in der die Spielenden im fiktiven Nordamerika des späten 19. Jahrhunderts versuchen, durch effektives Bohren, so viel Öl wie möglich aus der Erde zu fördern und dieses gewinnbringend zu verkaufen. Hierbei stehen Wünschelrutengänger zur Verfügung, die die ungefähre Stelle einer vermuteten Öllagerstätte anzeigen. Außerdem Maulwürfe, die sich bis tief in die Erde graben können, oder Sonden, die große Teile im Erdreich aufdecken. Durch das Platzieren von Ölfördertürmen und dem geschickten und wirtschaftlichen Verlegen von Ölförderleitungen erschließen die Spielenden die Lagerstätten und bringen das Öl mit Karren zu den Fabriken. Außerdem lassen sich im weiteren Spielverlauf Öllager errichten, in denen das geförderte Öl zwischengelagert werden kann, um auf bessere Preise bei den Abnehmern zu warten.

Erdgasfelder lassen sich überdies auch erschließen und können an die Abnehmerfabriken geleitet werden, um einen höheren Ölpreis zu erwirtschaften.

Als übergeordnetes Spielziel gilt es, Bürgermeister/-in der wachsenden Stadt zu werden, indem man Aktien des amtierenden Bürgermeisters ersteigert. Als Mitbewerber/-innen agieren drei Computerfiguren, die ebenso Öl fördern und BürgermeisterIn werden wollen.

Spielbewertung:

Allem wohnt ein gewisser Zeitdruck inne und auch die wirtschaftliche Ausgangssituation mit begrenzten finanziellen Mitteln erfordert taktisches und strategisches Vorgehen. Das Spiel fordert und fördert zielgerichtetes Denken und Handeln. Man lernt, mit seinem Geld zu haushalten und wirtschaften und seine Einnahmen zu optimieren. Das Spiel gibt Einblicke in das aufstrebende kapitalistisches Wirtschaftssystem im Mittleren Westen Amerikas, das auf Wachstum und Gewinn ausgelegt war und in dem Geld viele Türen öffnete. Nachhaltigkeit spielt keine Rolle - je mehr gefördert wird, desto besser. Umweltverschmutzung wird jedoch mit hohen Geldstrafen bestraft.

Grafik und Sound sind typisch und stimmig für ein Retrospiel. Alles findet auf einer 2D-Oberfläche statt, der Bildschirm ist die ganze Spielwelt. Der Zeitdruck kann als Motivation gesehen werden, da es meist schlichtweg nicht möglich ist, alles Öl zu fördern oder die besten Summen zu erwirtschaften. Durch die Eingabe einer bestimmten Sequenz kann die gleiche Umgebung nochmal gespielt und optimiert werden. Das ermöglicht auch einen Vergleich mit anderen. Trotz oder gerade wegen der einfachen Aufmachung und dem dennoch komplexen Handlungsmöglichkeiten bietet das Spiel einen hohen Wiederspielwert.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

mittel

Denken:

viel

Ausdauer:

mittel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Screenshot: Seitenansicht einer Landschaft und deren Untergrund mit verschiedenen Gesteinsformationen und Öleinschlüssen. Auf der Oberfläche sind Bohrtürme deren Bohrschächte in den Untergrund reichen.
Screenshot: Übersichtskarte verschiedener Gebiete, die zum Kauf angeboten werden. Zahlen auf der jeweiligen Parzelle zeigen an wie viel Öl zuvor dort abgebaut wurde.
Screenshot: Eine Art Baumenü mit verschiedenen Gebäudetypen. Es wurde eine Fabrik angewählt, bei der Technologien für die Ölförderung verbessert werden können.
Screenshot: Bilanzübersicht mit Einnahmen, Ausgaben und verschiedene andere Kostenpunkte wie Strafzahlungen für Öllecks.