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Type:Rider

Empfehlungen
Das Cover von "Type:Rider" zeigt zwei schwarze Punkte, wie sie in der Spielwelt hüpfen.

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 10 Jahren"
Genre: 
Jump & Run
Charakteristik: 
Puzzle-Plattform-Spiel über die Geschichte der Typografie
Altersfreigabe lt. Apple iOS Store:
ab 4
Google Alterseinstufung:
Alle Stufen
Verfügbare Plattformen: 
Android
iOS (iPhone, iPad, iPod Touch)
Linux (PC)
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
Android-Version 2.3 oder höher, iOS Version 5.0 oder höher; Windows XP bzw. OSX 10.6 oder höher; 2 GB RAM, 200MB freier Festplattenspeicher
Verlag: 
BulkyPix
Erscheinungsdatum:
6. November 2013
Kosten:
bis EUR 10,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

"Type:Rider" entführt die Spielenden auf eine Reise durch die Geschichte der Typografie - von Höhlenmalereien bis hin zu Pixel Art. Auf dem Weg durch 10 Welten mit jeweils 4 Levels wird ein Doppelpunkt als Spielfigur durch unterschiedlichste Landschaften gesteuert. In jeder Welt wird eine andere Schriftart in den Mittelpunkt gerückt. So präsentiert sich die Spielwelt als eine Kollage aus Schriftarten und themenspezifischen Abbildungen. An bestimmten Stellen können die Spielenden einen Blick in ein virtuelles Buch werfen, das sich nach und nach mit Wissen füllt. Darin erfahren die Spielenden Fakten rund um geschichtliche Ereignisse, Schriftarten und Persönlichkeiten.

Das Spielprinzip kombiniert Jump and Run mit Rätselelementen. Um Hindernisse zu überbrücken, müssen kleine Rätsel gelöst werden. In jeder Welt sind alle Buchstaben des Alphabets in einer Schriftart und das Schriftzeichen „&“ verteilt, teils auch versteckt oder schwer zu erreichen. Für ehrgeizige Spielende, die alles einsammeln möchten, erhöht sich so der Wiederspielwert. Ansonsten liegt die Gesamtspieldauer bei etwa drei bis vier Stunden.

Spielbewertung:

„Type:Rider“ überzeugt vor allem durch eine künstlerisch wertvolle optische und akustische Umsetzung. Die Levels sind abwechslungsreich und haben in der Gestaltung immer einen direkten Bezug zur Geschichte der Schrift. So bekommen die Spielenden einen guten visuellen Eindruck über die in den jeweiligen Levels angesprochenen Schriftarten, Persönlichkeiten und historischen Ereignisse. Möchten die Spielenden genaue Fakten erfahren, können sie diese in einem virtuellen Buch nachlesen. Das Lesen dieser Lerninhalte beruht auf Freiwilligkeit und wird den Spielenden nicht aufgezwungen. Die Texte sind gut geschrieben und sehr informativ, aber auf hohem Niveau verfasst und eher an ein erwachsenes Publikum gerichtet.

Auf mobilen Geräten können die Spielenden je nach Präferenz zwischen drei verschiedenen Steuerungsarten wählen. Leider fühlt sich die Steuerung dennoch etwas schwammig an und benötigt etwas Eingewöhnungszeit. Vor allem auf älteren Geräten kann es zu Rucklern in den Animationen kommen, die Grafikqualität kann allerdings im Menü herabgesetzt werden. 

Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt eher niedrig gehalten. Es gibt viele Speicherpunkte, so dass auch bei etwas anspruchsvolleren Stellen kaum Frustration aufkommt. Auch die Rätsel sind einfach, aber bieten eine nette Abwechslung im Spielgeschehen. Man kann in den einzelnen Levels auf die Suche nach den verschiedenen Buchstaben des Alphabets gehen, was den Wiederspielwert erhöht. 

Empfohlen wird „Type:Rider“ für Spielende ab 10 Jahren, die in die Welt der Typografie eintauchen möchten.

Spielspezifische Anmerkungen

"Type:Rider" ist in mehreren Sprachen erhältlich, auch auf Deutsch (Leider mit einigen Übersetzungsfehlern, vor allem in den Menüs). Zusätzlich zum Hauptspiel wird auf Facebook ein Leveleditor angeboten, mit dem die Spielenden eigene Welten erstellen, spielen und teilen können.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

mittel

Denken:

mittel

Ausdauer:

wenig

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Die zwei Punkte hüpfen auf Schreibschrift. Im Hintergrund sieht man eine Zeitung.
Die zwei Punkte befinden sich auf einem Buchstaben. Im Hintergrund sieht man Claude Garamont.
Ein Wagen springt über einen Abgrund.
In einem virtuellen Buch erfährt man über die chinesischen Schriftzeichen.