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Urban Empire

Info & Pro/Contra
Cover: Eine Silhouette eines Menschen an einem Rednerpult gestikulierend, in schwarz-weiß.
Genre: 
Strategiespiele
Charakteristik: 
Aufbaustrategie, Städtesimulation
Altersfreigabe lt. PEGI:
ab 3
Verfügbare Plattformen: 
Windows (PC)
Technische Voraussetzungen: 
min. 6 GB freier Arbeitsspeicher und 4 GB freier Festplattenspeicher
Verlag: 
Kalypso Media GmbH
Erscheinungsdatum:
20. Januar 2017
Kosten:
bis EUR 50,-
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Nein
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

Im Aufbaustrategie-Spiel „Urban Empire“ muss man als Bürgermeister/-in eine Stadt über mehrere Epochen aufbauen, wobei neben wirtschaftlichen Elementen auch politische einen großen Stellenwert einnehmen.

Anfangs bekommen Spielende die Möglichkeit sich zu entscheiden aus welcher der fünf einflussreichsten Familien der fiktiven Stadt Swarelia man kommt. Die Familienzugehörigkeit sorgt für verschiedene Boni und Mali, die man in seine politische Karriere mitnimmt. So bringt die Eigenschaft "Ehrlichkeit" beispielsweise einen Bonus auf das Wachstum und politisches Wohlwollen. Anschließend kann man schon einen Bezirk errichten und mit Bauten füllen.

Sobald die ersten Bewohner/-innen einziehen liegt es an den Spielenden deren Bedürfnisse zu befriedigen, die man vom sogenannten "Rad des Lebens" ablesen kann. Diese Anzeige gibt nämlich einen Überblick über sechs Grundpfeiler, wie unter anderem Sicherheit, soziales Leben oder physisches Umfeld, welche die Zufriedenheit der Bürger/-innen bestimmen. Diese wiederum hat einen Einfluss auf die verschiedenen Parteien im Stadtrat sowie das Wahlverhalten der Bevölkerung.

Da man als Bürgermeister/-in nicht nur von der Bevölkerung wiedergewählt werden will sondern sämtliche Änderungen an der Stadt, wie beispielsweise neue Gebäude, Forschungstätigkeiten oder das Erlassen neuer Gesetze vom Stadtrat in Form von Abstimmung abgesegnet werden müssen, ist es ebenso wichtig auf die Wünsche der Parteien zu achten. Ein politischer Kompass gibt dabei an, wie diese zu unserem Vorhaben stehen. Ist eine Partei uns bei einem Vorhaben nicht gut gesinnt, so gibt es auch die Möglichkeit diese zu erpressen oder zu bestechen, sofern man entweder durch Nachforschungen Druckmittel gefunden hat oder über genug finanzielle Mittel verfügt.

Im Logbuch finden Spielende die fünf möglichen Endszenarien um das Spiel zu gewinnen und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssen. Die Kampagnenspielzeit beträgt dabei zehn bis zwölf Stunden wobei durch die unterschiedlichen Familien und verschiedenen Endszenarien durchaus ein Wiederspielwert gegeben ist.

Getestete Plattform:

Pro/Contra:

Pro Contra
Spielspaß Idee der Kombination von Politik- und Wirtschaftssimulation gut; ansprechende Gestaltung der Spielwelt Politiksystem enttäuscht, da Zusammenhänge oft nicht nachvollziehbar, Wahlergebnisse unter gleichen Bedingungen zufällig variieren und auch Budget willkürlich schwankt --> kann keine informierten Entscheidungen treffen, stupides Ausprobieren ist Folge
Pädagogik Man konzentriert sich daher zwangsläufig auf das, was man kontrollieren kann: Steuererhöhungen und Manipulation der Wahlen durch Bestechung und Erpressung – ein sehr fragwürdiger Lerneffekt. Schöpft positives Potential einer Simulation nicht aus.
Technik Ruckeln bei größeren Städten; schwacher Sound; einige Bugs; in späteren Epochen fahren zwischen den Hochhäusern immer noch viele Kutschen

Spielbar für:

  • Junge Erwachsene (16+ Jahre)
  • Erwachsene (18+ Jahre)

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: