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Die Partner/innen

Mädchen mit tragbarer Spielkonsole in der Hand

Um die Ziele der BuPP mit höchster Effizienz zu erreichen ist das Zusammenwirken mehrerer Partner/innen erforderlich - im Idealfall zum Vorteil aller Beteiligten:

Das BMWFJ (Bundesministerium für Witschaft, Familie und Jugend) verfolgt den Ansatz „Gutes empfehlen statt Schlechtes verbieten“ konsequent weiter und stellt mit der BuPP ein entsprechendes Instrument zur Verfügung. Dies bedeutet, dass das Konzept (und natürlich dessen beständige Weiterentwicklung), die Verwaltung und Infrastruktur sowie Maßnahmen der Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung vom BMWFJ getragen wird. Das BMWFJ kommt damit seinem öffentlichen Auftrag nach.

Die Spiele-Hersteller, Verlage und Distributoren setzen sich mit den Zielen der BuPP auseinander und tragen sie im Idealfall mit. Das bedeutet, dass sie für in Frage kommende Spiele einen Prüfantrag bei der BuPP einbringen, ausreichend Testmuster sowie allfällige Hilfen (Cheats, Spielstände, etc.) zur Verfügung stellen und weiterführende medienpädagogische Projekte des BMWFJ unterstützen. Ein zuerkanntes Prädikat kommunizieren sie im Rahmen ihrer Kanäle. Das BuPP-Prädikat stützt oder erweitert ihr Image und kann gezielt sowohl für einzelne Titel wie auch für Produktlinien genutzt werden.

Der Handel trägt das Ziel der BuPP, insbesondere die Konsumenteninformation, im Sinne einer Dienstleistung mit. Er setzt im Idealfall Maßnahmen, die prädikatisierten Spiele im Verkaufsraum kenntlich zu machen. Durch eine entsprechende Schulung und regelmäßige Information der Mitarbeiter/innen  können auch im direkten Verkaufs- und Beratungsgespräch die Fragen der Eltern beantwortet werden. Der Umsatz der „kinder- und jugendgeeigneten“ Titel wird gesteigert (laut VUD und GfK beträgt der Anteil der erscheinenden Titel mit USK <16 etwa 84%, mit diesen Titeln werden jedoch nur 70% der Umsätze erzielt).

Die Fachmedien reflektieren die Ziele der BuPP im Zuge einer redaktionellen Auseinandersetzung und untermauern damit die Vielfalt ihrer Berichterstattung und Unabhängigkeit. Im Idealfall werden bei entsprechenden Rezensionen der einzelnen Titel prädikatisierte Spiele besonders gekennzeichnet. So können auch neue Lesergruppen im Bereich der Eltern und Pädagog/inn/en angesprochen und gebunden werden.

Die Eltern nehmen ihre Kinder ernst und ihre Verantwortung wahr. Sie setzen sich mit dem Freizeit- und insbesondere auch Spielverhalten ihrer Kinder auseinander. Sie fragen sich, was ihre Kinder spielen, warum sie es tun und mit wem. Sie spielen mit ihren Kindern und sie wissen um den Wert des Spieles. Die Eltern bieten ihren Kindern gute Voraussetzungen für das Computerspielen mit entsprechender ergonomischer Ausstattung und guten Spielen. Sie kennen auch die Probleme und Gefahren und wissen, wie sie diesen begegnen können: vom Angebot alternativer Freizeitgestaltung mit Bewegungsmöglichkeiten und vielfältigen sinnlichen Erfahrungen, bis zum Gespräch über Ängste, Frust und Aggression.

Die Kinder und Jugendlichen sind Kinder und Jugendliche. Sie spielen die Spiele, die ihnen Spaß machen, und können sehr gut zwischen guten und schlechten Spielen unterscheiden.

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