Child of Eden
Beschreibung:
"Child of Eden“ ist ein Rail-Shooter Spiel im futuristisch-surrealen Design. Die Geschichte beginnt im 21. Jahrhundert, genauer 2019, als der erste im All geborene Mensch, Lumi, das Licht der Welt erblickt. Die Zeit schreitet voran, Lumi verstirbt und ihr Körper sowie ihr Wissen werden konserviert. Das Internet, in dem in dieser Zeit das gesamte Wissen der Menschheit gespeichert ist, wird Eden genannt. Als im 23. Jahrhundert Lumi wieder erwacht sind sie und Eden durch Viren, Würmer und Trojaner bedroht. Es steht das gesamte Wissen der Menschheit auf dem Spiel. Aufgabe der Spielenden ist es nun, Lumi sowie Eden von der Bedrohung zu befreien und das menschliche Wissen zu sichern. Um dies bewerkstelligen zu können, reisen die Spielenden durch die Archive von Eden, die sie von der Cyberbedrohung säubern müssen. Dafür stehen ihnen insgesamt 3 fiktive Laserwaffen zur Verfügung, die unterschiedliche Vorteile bzgl. ihrer Wirkungsweise haben. Gesteuert wird wahlweise mit dem Controller oder via Kinect mit den Händen.
Begründung:
„Child of Eden“ bietet grafisch und musikalisch ein Feuerwerk für die Sinne. Durch den Wechsel von Licht und Schatten in Kombination mit hellen Tönen und dumpfen Bässen, zu denen die Spielenden durch ihre Spielweise selbst Töne beimischen können, lässt sich „Child of Eden“ als ein künstlerisch hochwertiges Spiel beschreiben. Die unterschiedlichen Leveldesigns sind fantasievoll und magisch gestaltet und mit einer Kombination von Fabelwesen und künstlerischen Fantasiewesen belebt. Auch der Wechsel zwischen langsamem und schnellem Spielablauf bietet den Spielenden Abwechslung. Wahlweise kann mit Controller oder über Kinect mit den Händen gespielt werden, was den Spielspaß zusätzlich erhöht. Freispielbare Boni und Zusatzwelten sorgen für erhöhten Wiederspielwert. Zu bemängeln sind die fehlende Zwischenspeicherung sowie die relative kurze Spieldauer von 4-5 Stunden. Durch die dabei aber teils recht langen Spielabschnitte ist länger andauernde Konzentration nötig, was zu leichter Ermüdung führen kann. Dies vor allem, wenn mit Kinect gespielt wird, da damit auch keine Pausierung möglich ist. Der Modus "Edengefühle" erlaubt den Spielenden ohne Lebensverlust die Level zu erkunden. Dies wirkt sich jedoch nicht auf den Spielfortschritt aus. Insgesamt ist „Child of Eden“ ein gelungenes fiktives Shooter-Spiel, das weniger auf den Spielinhalt, sondern auf den Spaß und Sinnesrausch im Spiel ausgelegt ist. Aus pädagogischer Sicht ist festzustellen, dass es sich zwar um einen "Shooter" handelt, aber ausschließlich mit fiktiven Energien fiktive, abstrakte "Gegner" bekämpft werden. Es ergibt sich an keiner Stelle der Eindruck, dass man "Gewalt" ausüben würde. (Geprüft wurde die Umsetzung für die XBox360. Das Spiel und Spielerlebnis kann sich auf anderen Plattformen unterscheiden.)
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Nutzungsbedingungen
Der Text der Spiele-Beschreibung und -Begründung kann unter Angabe der Urheberschaft ("Quelle: Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen - BuPP.at") verwendet werden. Sinnerhaltende Kürzungen sind zulässig.






