Rail Simulator
Beschreibung:
Rail Simulator von Electronic Arts ist eine realistische Zug- bzw. Zugführersimulation. Die/der Spieler/in kann dabei vier Lokomotivtypen auf vier Strecken (drei in England und eine in Deutschland) steuern. Diese Steuerung kann entweder als freies Spiel oder im Rahmen eines Szenarios (mit einem zu erfüllenden Ziel) erfolgen. Weiters bietet das Spiel die Möglichkeit, eigene Strecken - die dann im freien Spiel befahren werden können - zu designen. Je nach eingestellter Schwierigkeit (Anfänger, Fortgeschrittener, Experte) kann die Steuerung vollständig alleine durchgeführt werden bzw. werden Steuerungsaufgaben vom Computer mit übernommen. Im Wesentlichen geht es aber immer darum, eine Lokomotive samt Waggons (Passagiere oder Güter) von A nach B innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes ohne Fahrfehler (Entgleisung, zu hohe Geschwindigkeit usw.) zu bringen.Begründung:
Technisch betrachtet fallen bei Rail Simulator von EA die vergleichsweise hohen Systemanforderungen auf (Grafikkarte mit Pixelshader). Die Installation läuft problemlos, das Handbuch ist gut beschrieben, die Tastaturbelegung leider nur in Englisch vorhanden. Der Spielspass hängt bei diesen Genre natürlich in erster Linie von der Affinität zu dieser Art von Simulation und dem Thema - hier Eisenbahnen - ab. Punkten können bei Rail Simulator vor allem aber der Realismus, die gute Grafik, die sehr gute Kamerasteuerung und der ausgezeichnete Sound. Mehr Lokomotiven und Strecken hätten dem Spiel allerdings nicht geschadet. Frustrierend ist, dass auf Grund fehlender Streckenbeschreibungen oftmals die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu spät erkannt werden (zu klein dargestellt). Die Bedienung ist teilweise wegen notwendigen Umschaltens zwischen mehreren Fenstern holprig. Dennoch macht das Spiel auch Neulingen für einige Stunden Spaß und es stellt sich ein sehr realistisches Feeling ein, eine Langzeitmotivation gibt es auf Grund fehlender Karriere- oder sonstiger "Belohnungs"-Systeme allerdings wohl nur für sehr engagierte Eisenbahnfans. Pädagogisch ist das Spiel völlig unbedenklich. Es kann aber die Spielenden durchaus über das Spiel hinaus für die Materie interessieren und Lerneffekte, wie bei der Formerfassung, Merkfähigkeit, beim Vorstellungsvermögen oder der Reaktion, sind gegeben.Zurück
Nutzungsbedingungen
Der Text der Spiele-Beschreibung und -Begründung kann unter Angabe der Urheberschaft ("Quelle: Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen - BuPP.at") verwendet werden. Sinnerhaltende Kürzungen sind zulässig.





