Sims:
Lebensgeschichten sowie Tiergeschichten
Beschreibung:
Im Gegensatz zu den "klassischen Sims setzen die "Sims Lebensgeschichten und "Sims Tiergeschichten" im Hauptspiel auf Missionen. Es gilt jeweils zwei "Lebensgeschichten" bzw. "Tiergeschichten" Schritt für Schritt nachzuspielen, indem jeweils eine Reihe von vorgegeben Zielen zu erreichen sind, wie z.B. einen Job finden, eine Tier-Show gewinnen, etc. Darüber hinaus können in einem "freien Spiel" wie üblich eigene Sims (bzw. bei den Tiergeschichten auch Haustiere) kreiert und Häuser gebaut und ausgestattet werden. Dann kann man sich "endlos" um das Wohlergehen der eigenen Sims-Familie kümmern. Das Tutorial vermittelt sehr effizient und angenehm die Grundlagen des Spiels sowie die jeweiligen Spezialfunktionen der Lebensgeschichten bzw. Tiergeschichten. Die Gestaltungsmöglichkeiten und kreativen Freiheiten sind sehr umfangreich und mit viel Liebe zum Detail gelöst. Die beiden Spiele wurden zudem für Notebooks optimiert, was sie allgemein relativ Ressourcen schonend macht, ohne dabei aber Abstriche bei der Grafik in Kauf zu nehmen.Begründung:
Die Sims Lebensgeschichten und "Sims Tiergeschichten" bieten einen sehr guten Einstieg in die Welt der Sims. Ein gelungenes Tutorial führt in die umfangreichen Möglichkeiten des Spiels ein, dass sowohl als freies Spiel als auch in vorgegebenen Missionen genossen werden kann. Neben den eigentlichen Aufgaben der Lebensgeschichten bzw. Tiergeschichten ist es vor allem die Notebook-optimierte und somit Ressourcen schonende Programmierung, die den Unterschied zu den Sims 2 ausmacht. Ansonsten können sich Sim-Fans nicht viel Neues aber viel Bekanntes und Bewährtes von den Lebensgeschichten und Tiergeschichten erwarten. Die große Handlungsfreiheit im Spiel sorgt auch dafür, dass nicht nur positive, sondern auch negative Verhaltensmuster gelebt werden können. So ist es möglich, selbst gewaltvolle Handlungen zu setzen, die sich zum Beispiel in Streitsituationen ergeben, wobei diese Prügeleien dann aber nur als Staubwolke dargestellt werden und zudem die negativen Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Sims sofort wirksam werden. Dieses Element hat jedoch ohnehin gegenüber der Vielzahl anderer Aufgaben und Features kaum Bedeutung. Sexualität und Nacktheit wird im Spiel "verpixelt", also mit einer Art digitalem Balken dargestellt. Auch wenn die Realitätsnähe der Simulation naturgemäß keine 100ige ist und es allein auf Grund der vielfältigen Auswahlmöglichkeiten durchaus in machen Bereichen unrealistisch wird, so vermitteln die beiden Spiele dennoch einen Einblick in die Komplexität des Lebens und von Entscheidungen. Und speziell bei den Tiergeschichten wird deutlich, dass das Zusammenleben mit Haustieren durchs Schattenseiten hat: diese benötigen Pflege, Training, zeitlichen Aufwand, etc. Die künstliche Intelligenz des Spiels hat übrigens nach wie vor deutlich erkennbare Grenzen, die gelegentlich durchaus humorvoll sichtbar werden: so ist insbesondere das Verhalten der anderen Personen manchmal eher seltsam anmutend, wenn z.B. Nachbarn an der Türe anläuten, auch wenn man gerade vor ihrer Nase herausgekommen ist, oder wenn sich alle Gäste im Badezimmer versammeln um dort zu plaudern und zu flirten ... Auch wenn das freie Spiel vielleicht schon für Jüngere attraktiv sein kann, so sind die Missionen und deren Komplexität und Thematik Grund für die Bewertungskommission, die "Sims Lebensgeschichten" und "Sims Tiergeschichten" ab 10 Jahren zu empfehlen.Zurück
Nutzungsbedingungen
Der Text der Spiele-Beschreibung und -Begründung kann unter Angabe der Urheberschaft ("Quelle: Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen - BuPP.at") verwendet werden. Sinnerhaltende Kürzungen sind zulässig.







