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Ingress

Empfehlungen
Logo von "Ingress"

BuPP-Altersempfehlung:

"ab 16 Jahren"
Genre: 
Action
Charakteristik: 
Online-Spiel mit erweiterter Realität
Altersfreigabe:
ab 14
Google Alterseinstufung:
Mittlere Stufe
Verfügbare Plattformen: 
Android
Technische Voraussetzungen: 
Smartphone mit Android 2.3 oder höher
Verlag: 
NianticLabs@Google
Erscheinungsdatum:
14. Dezember 2013
Multiplayer-/ Kooperationsmodus:
Nein
Onlinemultiplayerfunktion: 
Ja
Onlinemultiplayerfunktion Beschreibung: 
Der integrierte Chat ermöglicht den Kontakt und die Kooperation mit anderen Spielenden.
In-Game-Käufe:
Nein
In-Game-Werbung:
Nein

Spielbeschreibung:

"Ingress" ist ein mobiles " Augmented Reality"-Spiel für Android und wird auf einem Smartphone gespielt. Mit " Augmented Reality" ist "Erweiterte Realität" gemeint und das bedeutet, dass sich virtuell hinzugefügte Spielelemente mit realen Elementen vermischen und so ein neues Spielgefühl ermöglichen. Das reale Element bei "Ingress" ist die am Spielbildschirm dargestellte 3D-Karte, die der Ansicht eines Navigationsgerätes ähnelt und auf " Google Maps" basiert. Zwecks Übersichtlichkeit fehlen jedoch Straßennamen, nur die Verläufe werden dargestellt. Während man per GPS geortet wird und sich durch diese Karte bewegt, wird die eigene Position und Richtung durch einen Pfeil dargestellt. In dieser Karte sind Portale als virtuelle Spielelemente dargestellt, die sich in der Nähe wichtiger Orte wie Sehenswürdigkeiten oder Denkmäler häufen.

Zwei Teams kämpfen nun um die Vorherrschaft über diese Portale. Hier gibt es einerseits "Die Erleuchteten" ("The Enlightened"), dargestellt in grün. Diese Fraktion ist überzeugt vom positiven Aspekt dieser Portale. Auf der anderen Seite steht "Der Widerstand" ("The Resistance") in blau, die gegen deren Erforschung ist. Ziel des Spieles ist es nun, möglichst viele Portale zu erobern und so die weltweite Punkte-Wertung des eigenen Teams zu erhöhen. Um das zu erreichen, können diese auf verschiedenste Weisen manipuliert, aufgebaut, zerstört und verbunden werden. Voraussetzung für jede Handlung ist, dass man sich in einer Entfernung von maximal 35 Meter zum Zielobjekt befindet. Ein Großteil der im Spiel verbrachten Zeit besteht dadurch aus "realer" Bewegung zwischen den einzelnen Portalen.

"Ingress" kann somit als moderne, digitale Version von "Geocaching" angesehen werden, da das Hauptaugenmerk die Bewegung des Spielenden bzw. das Finden von virtuellen Gegenständen ist. Vorzugsweise bewegt man sich in einer Gruppe, da koordiniertes gemeinsames Handeln Vorteile in Geschwindigkeit und Effektivität mit sich bringt. Durch einen im Spiel integrierten Chat können Spieler/-innen in der Nähe der eigenen Position gefunden werden. Mit diesen kann vom Spielenden Kontakt aufgenommen werden um weiteres Vorgehen zu planen bzw. sich zu treffen, um gemeinsam durch die virtuelle Welt von "Ingress" zu ziehen.

Spielbewertung:

Die Grafik beziehungsweise die farbliche Darstellung der Spielkarte und des Menüs sind harmonisch und wirken auch nach einiger Spielzeit unaufdringlich. Die Menüführung ist intuitiv und klar strukturiert, somit ist in Verbindung mit den Lern-Missionen ein problemloser Einstieg garantiert. Der geschriebene Text und die Sprachausgabe sind laut derzeitigem Stand (Februar 2014) komplett auf Englisch, jedoch einfach formuliert bzw. verständlich gesprochen. Die Soundeffekte sind unaufdringlich und nur bei Aktionen des Spielenden präsent, eine Hintergrundmusik gibt es nicht. Durch die dauernd notwendige GPS-Ortung und Internetverbindung wird ein zusätzlicher externer Akku empfohlen. Auch ein Datentarif mit höherem Datenvolumen (zumindest 1 GB/Monat) ist angeraten. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind Touch-Handschuhe von Vorteil, da man unterwegs das Handy ständig in der Hand hält. 

Ein Hauptaspekt von "Ingress" ist die Vereinigung von Spiel und "erweiterter Realität". Die eigene Stadt bzw. Umgebung wird so zur Spielwelt und erlaubt ein Kennenlernen von neuen Plätzen und Menschen in der realen Welt während des Spielens. Zusätzlich erwähnt sei der positive gesundheitliche Aspekt der Bewegung an frischer Luft. Die Kooperation mit anderen Spielenden bringt auch dem Einzelnen Vorteile und wird belohnt, somit wird das Bilden von Gruppen und Spielgemeinschaften gefördert. Dies verleiht "Ingress" einen positiven pädagogischen Aspekt, da Kontakt als soziale Komponente, Koordination und Organisation gefördert werden.

"Ingress" wird auf Grund des möglichen Kontakts mit nicht altersrelevanten oder bedenklichen Inhalten für Jugendliche ab 16 Jahren und jung gebliebene Erwachsene empfohlen. Da es sehr wahrscheinlich ist, sowohl im Spielchat als auch im echten Leben auf andere Spielende zu treffen, deren Identität man vorher nicht kennt, kann das problematisch vor allem für jüngere Spielende werden. Das Spiel kann zeitlich sehr einnehmend sein, da das Spielgeschehen permanent weiterläuft und man dauernd über wichtige Spielereignisse benachrichtigt wird. Das dauernde Schauen auf das Handy kann vor allem bei Kindern sehr gefährlich werden, weil sie dadurch von Verkehrsgeschehen und ihrer Umwelt abgelenkt sein können.

Spielspezifische Anmerkungen

Die Version für iOS (Apple, iPhone) ist angekündigt und soll laut NianticLabs@Google noch 2014 erscheinen.

Getestete Plattform:

Spiel erfordert:

Reaktion:

wenig

Denken:

mittel

Ausdauer:

viel

Links zu weiteren Infos:

Screenshots: 
Standard-Ansicht im Spiel mit Portalen beider Fraktionen
Darstellung eines Portals des Widerstands während eines Angriffs
Darstellung der "Intel"-Karte in der Nähe der BuPP-Zentrale beim Schottenring
Darstellung des Inventars mit XMP-Buster (benötigt zur Übernahme von feindlichen Portalen)