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Glossar beginnend mit P

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Patch

Ein Patch (engl. Flicken) ist eine Korrekturauslieferung für Software oder Daten aus Endanwendersicht, um zum Beispiel Sicherheitslücken zu schließen, Kompatiblitäts- und Funktionsprobleme zu bereinigen oder bislang nicht vorhandene Funktionalität nachzurüsten. Der Begriff stammt noch aus der Zeit, als man kleine Korrekturen an Software auf Lochkarten durch Stanzen bzw. Zukleben einzelner Löcher bewerkstelligte. Patches gehören bei vielen Spielen heutzutage (leider) zum Standard: Um der Konkurrenz zuvor zu kommen, werden Spiele mit hohem Zeitdruck entwickelt und auf den Markt gebracht. Dabei kommt es immer wieder dazu, dass nicht alle Funktionen ausreichend getestet und ausgereift werden. Zudem stellt natürlich auch die Vielfalt an Hardware-Komponenten und -Lösungen ein Problem für die Spieleentwickler dar, die nur schwer alle Kompatibilitäten und vor allem Inkompatibilitäten vorhersehen können. Die Folge ist, dass oft schon wenige Tage nach Erscheinen eines Spiels Patches zum Download angeboten werden müssen. Bei manchen Patches werden neben der Bereinigung von Fehlern auch Programmerweiterungen mitgeliefert. (Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Patch_%28Software%29)

Peergroup

bezeichnet Bezugsgruppen, welche sich aus Menschen ähnlichen Alters zusammensetzen und deren Mitglieder ein freundschaftliches Verhältnis verbindet. Diese Bezugsgruppen könnten auch als Cliquen umschrieben werden, was vor allem die elementare Bedeutung im Jugendalter verdeutlicht, oder als Freundeskreis benannt werden, was die Präsenz der Peer-Gruppen im Alltag eines jeden Menschen herausstellt. 

Plattform

Es gibt verschiedene Systeme, auf denen digitale Spiele gespielt werden können. Neben dem klassischen PC können das auch Konsolen sein, die direkt an einem Bildschirm betrieben werden. Außerdem gibt es kleine tragbare Konsolen, die mit speziellen Funktionen zum Spielen ausgestattet sind. In den letzten Jahren haben aber auch Spiele auf Smartphone und Tablets immer weitere Verbreitung gefunden.

Point&Click

bedeutet soviel wie "Zeigen und Klicken". Vor allem in Adventures und Strategiespielen kommt dieses Bedienkonzept sehr häufig zur Anwendung. Der/die Spieler/-in fährt dabei mit dem Mauszeiger über den Bildschirm und klickt auf die Bereiche des Bildschirms, mit denen er/sie interagieren möchte. Zum Beispiel um Gegenstände aufzuheben, eine Türe zu öffnen, mit Spielcharakteren ins Gespräch zu kommen oder einen Angriff zu starten. Oft haben die linke und die rechte Maustaste dabei verschiedene Funktionen.

Posting

Ein Beitrag in einem Diskussionsforum, zum Beispiel einer Newsgroup. Eigene Beiträge zu posten ist in der Community wichtig, um in Kontakt zu treten und eine Identität aufzubauen. In themenspezifischen Foren, z.B. zu technischen Aspekten eines Spiels, sind Postings das "um und auf". Besonders wichtig ist es natürlich, zu Fragen und Problemen anderer User Stellung zunehmen. Aber auch eigene Fragen, Eindrücke, Probleme zu posten ist wichtig, da nur so eine Diskussion und ein Austausch zustande kommt. Wichtig ist dabei aber, nicht eine "uralt-Frage zum 1.000mal" zu posten und so die anderen User zu verärgern. Daher sollten grundsätzlich die Postings durchsucht werden, ob das Problem schon diskutiert wurde (entspechende Suchfunktionen bietet nahezu jedes Forum). Und natürlich empfiehlt es sich, die FAQ zu lesen.

Power-ups

bezeichnet Objekte in einem Computerspiel, die die Spielfigur - meistens durch Berührung - aufnehmen kann und die sie für begrenzte oder unbegrenzte Zeit mit einer besonderen Fähigkeit ausstatten. Das kann bedeuten, dass man unverwundbar ist, die Spielfigur größer wird, man sich schneller bewegen kann, unsichtbar wird und noch vieles andere mehr. Auch extra Leben, die man im Spiel aufsammeln kann, gehören dazu. Power-ups kommen in vielen Computerspiel-Genres vor, besonders häufig bei Actionspielen oder Jump and Run. Ein klassisches Beispiel für Power-ups ist der Super-Pilz aus den Super-Mario-Spielen von Nintendo, nach dessen Einsammeln die Spielfigur Mario in eine größere und stärkere Form wechselt.

Prequel

bezeichnet im Zusammenhang mit Computerspielen, dass ein neu erscheinender Nachfolger zu einem Spiel handlungstechnisch in der Vergangenheit, also vor dem ursprünglichen Spiel angesiedelt ist. Das später erscheinende Spiel wird dem älteren also quasi vorangestellt. Ähnliche Stilmittel kommen unter anderem auch in der Literatur oder in Film und Fernsehen zum Einsatz.

Pro-Gamer

Spieler auf sehr hohem spielerischem Niveau, die regelmäßig trainieren und auch an internationalen Wettkämpfen ( LAN -Party) teilnehmen. Für Pro-Gamer steht der Erfolg und der Gewinn von Preisen an erster Stelle. Während man in Europa als Pro-Gamer üblicherweise nicht leben kann, verdienen in Korea zahlreiche Spieler ihren Lebensunterhalt mit professionellem Computerspielen.

Provider

Ein (Access-) Provider ist jene Institution (meist eine Firma, oder auch eine Uni oder Schule), die den Zugang zum Internet bereitstellt (mobil über UMTS, Kabelanschluss, ADSL-Zugang, Standleitung, etc.). Nutzer benötigen dort einen Account. Besondere Arten von Providern sind z. B. E-Mail- Provider, die nur eine E-Mail-Adresse, nicht aber den Zugang zum Internet selbst anbieten. Daneben können Provider auch als „Content-Provider“ auftreten, wenn sie selbst Inhalte im Internet bereitstellen oder den „Platz“ für die Inhalte „verkaufen“. Ein „Host-Provider“ wiederum bietet Registrierung und Betrieb von Domains, Vermietung von Webservern (komplett oder teilweise) und Vermietung von Platz in einem Rechenzentrum inklusive Internet-Anbindung, Strom- und Notstromversorgung etc.